Marketing für IT-Unternehmen ist besonders, das wissen wir aus nunmehr 16-jähriger Praxis. Einer Zeit, in der wir bisher schon fast 60 IT-Kunden begleitet und beraten haben - vom 3-Mann-Unternehmen bis zum Weltkonzern.
Anhand der nachfolgenden "Check Points" möchten wir Ihnen aufzeigen, was HERTNECK Agentur für Werbung und Design unter gutem IT-Marketing versteht.
Gutes IT Marketing ist untechnisch
Sofern es sich nicht gerade um performanceorientierte Hardware handelt, stehen für den Leser meist nicht technische Features im Vordergrund, sondern der konkrete Anwendungsnutzen, der sich für ihn aus dem Produkt ergibt. Gerade im Software-Bereich kommunizieren jedoch noch immer zahlreiche Unternehmen auf einer rein technischen Produktebene, was sie wiederum austauschbar macht. Heutzutage sind hingegen konkrete, zielgruppenspezifische Lösungsversprechen gefragt!
Gutes IT Marketing ist zielgruppenorientiert
Ganz krass gesagt: Tauschen Sie die Gießkanne mit der Pipette - oder benutzen Sie wenigstens einen kleineren Brauseaufsatz. Die heute ohnehin meist knappen Marketingbudgets sind viel zu wertvoll, um sie ungezielt und zu breit in den Markt "zu gießen". Je unspezifischer Sie Ihre Kommunikation aufbauen, desto weniger werden Sie die wirklichen Leidensdruckthemen Ihrer Zielgruppe treffen. Und desto geringer wird deren Interesse an Ihnen sein. Überlegen Sie daher genau, welchen Zielmarkt (bzw. welche Branche) Sie mit Ihrer Maßnahme erreichen möchten und richten Sie diese inhaltlich und optisch daran aus. Reduzieren Sie dazu lieber den Verteiler und verwenden Sie stattdessen mehr Energie auf eine markt- bzw. branchenspezifische Ansprache. Nutzen Sie dafür die wirklichen Leidensdruckthemen des Zielmarkts und passendes Bildmaterial.
Gutes IT Marketing ist zielpersonenorientiert
Sie haben sich bei der Konzeption Ihrer Maßnahmen mit den Themen des Zielmarkts beschäftigt? Sehr gut! Aber haben Sie sich auch darüber Gedanken gemacht, wen Sie konkret mit Ihrer Botschaft ansprechen möchten? Ein technischer Ansprechpartner (z. B. Administrator oder IT-Leiter) wird ganz andere Bedürfnisse haben als beispielsweise ein Geschäftsführer. Während für den einen wahrscheinlich die Einbindung Ihres Angebots in seine bestehende Systemlandschaft im Vordergrund steht, macht sich der andere eher Gedanken um die Sicherung und wettbewerbsfähige Weiterentwicklung des Unternehmens. Unterscheiden Sie also, welchen Ansprechpartner Sie adressieren uns richten Sie die Inhalte darauf aus.
Gutes IT Marketing ist konsequent
In Zeiten schnelllebiger Online-Medien ändern sich Botschaften täglich. Gilt Papier traditionell als geduldig und vermittelt daher auch heute noch (gerade im Marketing) Sicherheit und Beständigkeit, werden Online-Medien oft inflationär eingesetzt. Häufige Kontakte mit sich ständig ändernden Inhalten werden vom Empfänger schnell in die Spam-Ecke gerückt. Nur über eine seriöse, homogene Kommunikation kann ein Unternehmen bei der Zielgruppe Vertrauen und damit Relevanz aufbauen. Überlegen Sie daher gut, welche Themen wirklich Potenzial für Ihr Unternehmen haben und legen Sie sich für eine geraume Zeit darauf fest. Kunden suchen Lösungsspezialisten und wünschen sich i. d. R. auch längerfristige Belege für deren Kompetenz.
Gutes IT Marketing ist intermedial
Offline, Online, was ist besser? Beides! Eine intelligente Vernetzung von zielgruppengerechten Print- und Online-Medien ist das Erfolgsrezept. Mit gedruckten Medien schaffen Sie Vertrauen oder legitimieren sich überhaupt erst für einen Online-Kontakt. Wer sich die Mühe macht, Inhalte (auch) zu Papier zu bringen, wird heute oftmals als vertrauenswürdiger eingestuft. Das haptische Erlebnis ist hierbei auch in der heutigen Zeit nicht zu vernachlässigen. Die Stärke der Online-Medien liegt dagegen ganz klar in Ihrer Flexibilität und Messbarkeit. Führen Sie die Leser Ihrer Printmedien daher stets ins Web. So erhalten Sie nach und nach aussagekräftige Interessentenprofile und wertvolle Rückschlüsse für Marketing und Vertrieb.
Gutes IT Marketing ist kontinuierlich
Schreien Sie nicht erst, wenn es weh tut (sprich das Neugeschäft zu wünschen übrig lässt), sondern lassen Sie regelmäßig von sich hören, und zwar in einem angemessenen Ton. Was möchten wir damit sagen? Viele (meist kleinere) IT-Anbieter vernachlässigen oft die Marktansprache, da alle Mitarbeiter ins Tagesgeschäft eingebunden sind und niemand für das Eigenmarketing verantwortlich zeichnet. Lässt die Auftragslage dann eines Tages zu wünschen übrig, wird mit aller Macht - und oftmals mit marktschreierischen Methoden - versucht, die zuvor brachliegende Marketingmaschinerie zum Laufen zu bringen. Meist mit herzlich wenig Erfolg. Machen Sie es besser! Bieten Sie Ihrem Zielmarkt regelmäßig Informationen an. Und zwar keine Eigen-PR, die ihn langweilt, sondern konstruktive Inhalte, die einen Mehrwert für ihn darstellen und gleichzeitig Ihre Kompetenz vermitteln. Dies können z. B. Checklisten oder White Paper zu bestimmten Themen sein.
Wir freuen uns, wenn Sie auf dieser Seite einige Anregungen für ein effizientes IT Marketing erhalten haben. Wenn Sie weitere Informationen zum Thema haben möchten, sprechen Sie uns bitte an. Gerne besuchen wir Sie auch zu einem unverbindlichen Gespräch, bei dem wir Ihnen u. a. zahlreiche Praxisbeispiele präsentieren.
